Cover Heute: Mara betrachtet eine Kinderzeichnung am Küchentisch im warmen Licht.

Mara Morgen

Heute

Heute – nicht irgendwann.

Ein Lied über das Warten auf bessere Zeiten. Und darüber, dass unser Leben jetzt stattfindet.

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Die Geschichte zum Song

Ein Spielzeug bleibt an der Kasse zurück. Zu Hause wartet eine Kinderzeichnung: zwei Menschen auf einem Karussell. Auf die Frage „Wann fahren wir?“ folgt wieder nur ein „Bald“.

„Heute“ erzählt von einem Alltag, in dem kleine Wünsche immer weiter verschoben werden. Der Song stellt dem Versprechen besserer Zeiten eine einfache Forderung entgegen: Das Leben muss schon heute möglich sein.

„Euer Morgen kostet mich heute.“

Songtext

Nach der Arbeit, kurz vor acht, liegt der Einkauf auf dem Band. Das kleine Spielzeug für mein Kind halt ich noch einmal in der Hand. Die Zahl erscheint. Ich rechne nach. „Das lass ich hier“, sag ich ganz knapp.

Im Radio heißt es: „Habt Geduld, bald wird das Leben leichter sein.“ Ich seh den Bon auf meinem Sitz und falt ihn wieder klein.

Euer Morgen kostet mich heute, ich will jetzt leben, nicht irgendwann. Ihr versprecht mir bessere Zeiten – fangt heut endlich mit dem Morgen an.

Heute - nicht irgendwann!

Zu Hause hält mein Kind ein Bild: wir beide auf dem Karussell. „Wann fahren wir?“, fragst du und lachst. Ich sag: „Bald.“ – und hör mich selbst. Du malst noch eine Sonne hin. Ich rechne weiter, wenn du schläfst.

Euer Morgen kostet mich heute, ich will jetzt leben, nicht irgendwann. Ihr versprecht mir bessere Zeiten – fangt heut endlich mit dem Morgen an.

Heute - nicht irgendwann!

Ich will dir kein Irgendwann vererben, kein „Bald“, das immer weiterzieht. Wenn euer Morgen allen gehört, dann seht, was uns heute fehlt.

Euer Morgen kostet mich heute, ich will jetzt leben, nicht irgendwann. Ihr versprecht mir bessere Zeiten – fangt heut endlich mit dem Morgen an.

Heute - nicht irgendwann! Heute - nicht irgendwann!

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